Dachstuhlbrand in Bösel
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach des Wohnhauses. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Bösel erkundete umgehend die Lage und stellte sicher, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Zudem ließ er vorsorglich das benachbarte Wohnhaus evakuieren, da die Gefahr bestand, dass die Flammen auf dieses übergreifen könnten.
Um eine Brandausbreitung zu verhindern, wurde eine Riegelstellung zum Schutz des Nachbargebäudes aufgebaut. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor, um den Brand im Innenangriff zu bekämpfen.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach befand, was ein zusätzliches Risiko für die Einsatzkräfte darstellte. Dennoch konnte das Feuer durch den koordinierten Einsatz von über 140 Feuerwehrkräften unter Kontrolle gebracht werden.
Nach über 2,5 Stunden waren die letzten Einsatzkräfte wieder an ihren Standorten. Die FTZ und die Kleiderkammer wurden ebenfalls alarmiert, um kontaminierte Einsatzkleidung sowie verbrauchte Atemschutzgeräte auszutauschen und so die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wiederherzustellen.
Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude verhindert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.